Filiale St. Franziskus Steineberg

Franziskuskapelle SteinebergUnmittelbar an der Hauptstrasse in der Ortsmitte steht die St. Franziskuskapelle, die rein äußerlich einen eher bescheidenen Eindruck macht. Einen richtigen "Kirchplatz" gibt es nicht, dazu fehlt das Gelände. Trotzdem ist sie mit einigen schönen Laubbäumen gegenüber der Straße abgegrenzt. Trotzdem ist die Kapelle der Stolz des Dorfes. Das hat nicht zuletzt die Spendenfreudigkeit bei der Innenrenovierung im Jahre 2007 gezeigt. Bei diesen Arbeiten wurde der Innenanstrich erneuert, neue Kirchenbänke fanden ihren Platz in der Kapelle und der Altar wurde künstlerisch wertvoll renoviert.

Das Kircheninnere macht einen sehr geschmackvollen Eindruck und lädt zum Betrachten, zur Besinnung und zum Gebet ein. Die heutige Kapelle ist bereits der zweite Kirchenbau. Es ist nicht zu klären, wann die erste Kapelle in Steineberg gebaut wurde. Es muss vor 1750 gewesen sein, denn für dieses Jahr ist sie urkundlich nachgewiesen. Sie stand wohl an gleicher Stelle wie die heutige Kapelle, war aber viel kleiner und stand etwas tiefer als der angrenzende Dorfweg. Insbesondere durch das Eindringen von Wasser war sie nach über 100 Jahren einsturzgefährdet und wurde 1861 für baufällig erklärt. Franziskuskapelle SteinebergPastor Hack trat 1869 seine Stelle in Demerath an und versuchte bald, einen Neubau der Kapelle in Steineberg zu erreichen. Die Finanzierung zeigte sich als äußerst schwierig. Am 03.Aug.1884 konnte schließlich der Grundstein für den Neubau der Kapelle gelegt werden. Diese wurde dann am 01.04.1886, die schließlich 5450 Mark gekostet hat, vom Dauner Dechant, Wilhelm Hörsch, zur Ehre des hl. Franz von Assisi und der hl. Edeltrudis als zweite Kirchenpatronin eingeweiht. Der Säulenaltar aus der alten Kapelle wurde übernommen. 1886 wurden die Kreuzwegstationen eingesegnet und die Statue des Steineberger Schutzpatrons, des hl. Franziskus, von C. Walter, Trier, für 60 Mark angeschafft.

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