Filiale Hl. Wendelinus Saxler

Kapelle SaxlerUnter Napoléon (1804) wurden die kirchlichen Verhältnisse neu geordnet. Saxler kam von der Pfarrei Weinfeld (Schalkenmehren) an die Pfarrei Gillenfeld. In Saxler stand schon seit 1716 eine Kapelle, die unter das Patronat des Heiligen Wendelinus gestellt wurde.

Hl. Wendelinus Kapelle SaxlerDer Heilige Wendelinus (geb. um 555 als Schottischer Königssohn) soll auf seiner Reise nach Rom nur bis Trier gekommen und zu Zeiten des Trierer Bischofs Mangerich (566-597) zum Abt von Kloster Tholey gewählt worden sein. St. Wendelinus stirbt 617 in Tholey und wird in "Basenvillare", dem späteren St. Wendel, bestattet. Er gilt als Patron der Hirten, Herden, Schäfer und Bauern.

Wer die Kapelle besucht, wird feststellen, dass die Kirchenbänke ebenso unbequem sein mögen, wie das Heilige Wort Gottes, das unseren eingeschlagenen Lebensweg korrigieren möchte und zu Buße, Reue und Umkehr anhalten. Die Bänke sind die alten kunsthistorisch interessanten und ursprünglichen Bauernbänke von 1716, in dieser Region wohl einmalig. Wer nicht auf ihnen Platz genommen hat, war nicht in Saxler. Die Kirche ist täglich geöffnet, sei es zum Gebet, zur Anbetung oder auch nur für eine besinnliche Pause beim "nordic-waking" oder auf einer Wanderung, die auch den ehemaligen "Wander - Bundespräsidenten" Prof. Dr. Karl Carstens und den Ministerpräsidenten (RP) Dr. Bernhard Vogel 1983 durch Saxler geführt hatte. Die Kapelle wurde 1984 renoviert und erhielt 1988 ein neues Außenkreuz mit Korpus. Außenkreuz Kapelle Saxler

Altar Kapelle SaxlerMan möchte sagen: Ipse, Christus, est enim pax nostra - denn er selbst, Christus, ist unser Friede [Eph. 2, 14]

Innenraum Kapelle Saxler

Zu unserer Facebookseite